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7 JAHRE - 7 FRAGEN Fragen von Jugendlichen an die Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters FRAGE 7 Wie stellen Sie sich Meißen in sieben Jahren für Kinder und Jugendliche vor? Und wie wollen Sie das erreichen? Martin Bahrmann: Nach sieben Jahren mit mir als Oberbürgermeister soll im besten Falle all das verschwunden sein, was mich als Jugendlichen schon genervt hat. Mindestens zwei Jugend- clubs sollten in der Stadt an verschiedenen Standorten etabliert und finanziert sein. Hinzu kommen zwei weitere Streetworker, die sich um Jugendliche mit verschiedenen Herausforderungen kümmern. Wir müssen die Spielplätze an die heutigen Zeiten anpassen und wenn es ganz gut läuft, würde ich mir eine eigene Downhill - Strecke und eine große Skaterbahn in Meißen wünschen. Hier lässt sich viel mit Sponsoring erreichen. Was das Personal angeht, muss man sehen, wie das in den Haushaltsplan passt. Doch für junge Menschen, die unsere Zukunft sind müssen wir das Geld investieren. Mein absoluter Wunschtraum ist es aber, dass meine Kinder, die hier in Kita und Schule sind, sagen: "Papa, wir leben in einer tollen Stadt und uns ist nie langweilig, weil man immer was machen kann". René Jurisch: Konkret? Ich möchte erreichen, dass die Skaterhalle auf vernünftigen Füßen steht, baulich und versicherungstech- nisch. Die Turnhalle fürs Franziskaneum muss sein. Allgemein: Ich möchte erreichen, dass miteinander geredet und gemeinsam für unsere Stadt gehandelt wird. Ich möchte, dass Bürger jedweden Alters wieder lernen, dass dies unser aller Heimatstadt ist und in Zeiten knapper Kassen Selbstinitiative und Ideen gefragt sind sowie natürlich stabile Leute, die sie auch anpacken. Es gibt nicht „die Stadt“, es gibt nur unsere Stadt und diese braucht uns alle und das in allen Schattierungen des Daseins. Ich möchte, dass Meißen ein Lieblingsort für die Einwohner ist und das mit Recht gesagt werden kann: Meißen? Ja, find ich nice!       Konkrete Vorstellungen: Der Downhill muss zurückgeholt werden. Ihr habt Ideen für Veranstaltungen und Events? Die „Jugendwiese“ wäre auch eine geile Location. Lasst uns drüber reden. Ich komme auch gerne zu euch. Markus Renner: Meißen ist eine kinderfreundliche Stadt, in der Kinder und Jugendliche mitentscheiden und mitgestalten. Dadurch identifizieren sich junge Menschen mit der Stadt und bringen sich aktiv in deren Gestaltung und Zukunft mit ein. Wie ich das erreiche? Wie wir das erreichen. Gemeinsam! Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft unserer Stadt – sie leben jetzt hier, gestalten ihre Umgebung, haben Wünsche, Sorgen und Ideen. Als Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Meißen ist es unser gemeinsames Anliegen, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Stimme zu finden – und auch Gehör zu bekommen. Deshalb haben sich die freien Träger Arche, JuClu 16, Diakonie/ KAFF, Schmales Haus, der Jugendstadtrat Meißen sowie SoPro/ Streetwork für eine Aktion zusammengeschlossen, in der Kinder und Jugendliche selbst Fragen formuliert haben – Fragen, die ihnen wichtig sind, wenn es um die Zukunft der Stadt, ihre Beteiligung und die Rolle eines künftigen Oberbürgermeisters geht. Die Aktion trägt den Titel „Sieben Jahre – sieben Fragen“ und wurde durch den Kreisjugendring Meißen e.V./ Flexibles Jugendmanagement unterstützt und finanziert. FRAGE   1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7 
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