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7 JAHRE - 7 FRAGEN Fragen von Jugendlichen an die Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters FRAGE 4 Was wollen Sie tun, damit wir uns abends in der Stadt oder auf dem Heimweg sicher fühlen? René Jurisch: Das Problem bei der Wurzel packen. Übergriffe entstehen meist durch Drogen/Alkohol, unterschiedliche politische Ansichten, sexuelle Aggressivität oder durch Beschaffungs- kriminalität. In Gruppen unterwegs ist immer sicherer. In unserer Stadt muss offensiv über die Drogenproblematik gesprochen werden, auch und gerade an betroffenen Schulen. Hier muss härter durchgegriffen, aber auch Hilfe und Therapie angeboten werden.  Ebenso ist es mit Aus- einandersetzungen durch politische Ansichten. Wir müssen wieder lernen, miteinander zu reden. Vielleicht kann man sich auch im sportlichen oder geistigen Wettkampf messen. Martin Bahrmann: Sicherheit ist in der Stadt ein großes Thema. Allerdings ist es durchaus unterschiedlich zu bewerten, in welchem Ortsteil man ist. Wir dürfen nicht verschweigen, dass das Triebischtal in bestimmten Bereichen ein großes Problem hat. Deswegen werbe ich für eine zusätzliche Polizeistation im Triebischtal oder zumindest einen Umzug der bisherigen Polizeiwache. Die Polizei muss dort am präsentesten sein, wo es Probleme gibt. Mir schwebt da ein Konzept wie die Citywache am Wiener Platz in Dresden vor. Sollte das alles nicht funktionieren, muss eine Aussenstelle des Ordnungsamtes installiert werden. Dazu müssen die Arbeitszeiten und die Zahl der Ordnungsbediensteten sowie deren Ausrüstung angepasst werden. Nur ein kurzer Draht und schnelle Handlungsmöglichkeiten helfen, Probleme zu bekämpfen. Hinzu kommt, dass wir viel mehr Prävention brauchen. Man kennt eigentlich die "Problemfälle" recht gut. Auf diese muss man positiv einwirken. Niemand in der Stadt sollte sich unsicher fühlen! Markus Renner: Ich setze mich für eine ausreichende Beleuchtung auf Straßen und Wegen ein. An Orten, wo Menschen sich unsicher fühlen, muss auch eine Videoüberwachung möglich sein  und  die Dienstzeiten von Polizei und Ordnungsamt müssen dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen angepasst sein.  Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft unserer Stadt – sie leben jetzt hier, gestalten ihre Umgebung, haben Wünsche, Sorgen und Ideen. Als Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Meißen ist es unser gemeinsames Anliegen, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Stimme zu finden – und auch Gehör zu bekommen. Deshalb haben sich die freien Träger Arche, JuClu 16, Diakonie/ KAFF, Schmales Haus, der Jugendstadtrat Meißen sowie SoPro/ Streetwork für eine Aktion zusammengeschlossen, in der Kinder und Jugendliche selbst Fragen formuliert haben – Fragen, die ihnen wichtig sind, wenn es um die Zukunft der Stadt, ihre Beteiligung und die Rolle eines künftigen Oberbürgermeisters geht. Die Aktion trägt den Titel „Sieben Jahre – sieben Fragen“ und wurde durch den Kreisjugendring Meißen e.V./ Flexibles Jugendmanagement unterstützt und finanziert. FRAGE   1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7 
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