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7 JAHRE - 7 FRAGEN Fragen von Jugendlichen an die Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters FRAGE 6 Was machen Sie, damit meine Freunde und ich nach dem Schulabschluss in Meißen bleiben wollen? Markus Renner: Ich setze mich für eine starke lokale Wirtschaft, günstigen Wohnraum und gute Freizeitmöglichkeiten in Meißen ein. Gemeinsam mit den Schulen und der lokalen Wirtschaft organisiere ich Berufsmessen, an denen Jugend und Betriebe zueinander finden. René Jurisch: Meißen muss für euch attraktiver als andere Städte und Gemeinden sein. Hierzu brauchen wir „Alten“ aber eure Vorstellungen, Wünsche und Ideen, wie das gelingen kann. Euch muss es gefallen und daher sind wir dringend auf euch angewiesen. Natürlich wird nicht alles möglich sein zu verwirklichen, das muss auch so gesagt werden. Ihr braucht für das Kommende Sicherheit und eine lebendige Stadt.   Martin Bahrmann: Das ist ein wirklich gutes Thema! Ich bin davon überzeugt, dass nur, wenn man sich in seiner Jugend in seiner Heimatstadt wohl fühlt, diese nach dem Schulabschluss auch weiter als Lebensmittelpunkt behalten will oder wenn man schon für die Berufsausbildung bzw. das Studium sonst wo hin muss in die Welt, später gern wieder "nach Hause" zurück kommt. Aus meinem Abi Jahrgang ist z.B. kaum noch jemand hier, was ich sehr schade finde. Man muss also positive Erinnerungen und Erlebnisse schaffen. Viel gehört hier dazu, dass die Infrastruktur für Jugendliche passt, dass sie sich auch auf unterschiedlichen Wegen ausleben können ohne direkt vor den Kopf gestoßen zu werden, weil mal wieder was nicht klappt oder man zu laut ist. Gegenseitige Toleranz und Verständnis über alle Generationen wäre ein Anfang. Dazu kommt, dass wir auch Ausbildungsperspektiven direkt bei uns oder in der Nähe brauchen und das diese Ausbildungsstätten gut erreichbar sind, sodass man z.B. während des Studiums auch noch in Meißen wohnen kann. So war es zumindest bei mir. Kurzum: Die Bereiche Bildungs- und Berufsperspektiven, Freizeitangebot und Mobilität sind wesentlich und unterstützenswert. Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft unserer Stadt – sie leben jetzt hier, gestalten ihre Umgebung, haben Wünsche, Sorgen und Ideen. Als Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Meißen ist es unser gemeinsames Anliegen, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Stimme zu finden – und auch Gehör zu bekommen. Deshalb haben sich die freien Träger Arche, JuClu 16, Diakonie/ KAFF, Schmales Haus, der Jugendstadtrat Meißen sowie SoPro/ Streetwork für eine Aktion zusammengeschlossen, in der Kinder und Jugendliche selbst Fragen formuliert haben – Fragen, die ihnen wichtig sind, wenn es um die Zukunft der Stadt, ihre Beteiligung und die Rolle eines künftigen Oberbürgermeisters geht. Die Aktion trägt den Titel „Sieben Jahre – sieben Fragen“ und wurde durch den Kreisjugendring Meißen e.V./ Flexibles Jugendmanagement unterstützt und finanziert. FRAGE   1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7 
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