KÖTZSCHENBRODAER STR. 60
01445 RADEBEUL
0 351 - 833 63 26
7 JAHRE - 7 FRAGEN
Fragen von Jugendlichen an die Kandidierenden für das Amt des
Oberbürgermeisters
FRAGE 6
Was machen Sie, damit meine Freunde und ich nach
dem Schulabschluss in Meißen bleiben wollen?
Markus Renner:
Ich setze mich für eine starke lokale Wirtschaft, günstigen
Wohnraum und gute Freizeitmöglichkeiten in Meißen ein.
Gemeinsam mit den Schulen und der lokalen Wirtschaft
organisiere ich Berufsmessen, an denen Jugend und Betriebe
zueinander finden.
René Jurisch:
Meißen muss für euch attraktiver als andere Städte und
Gemeinden sein. Hierzu brauchen wir „Alten“ aber eure
Vorstellungen, Wünsche und Ideen, wie das gelingen kann.
Euch muss es gefallen und daher sind wir dringend auf euch
angewiesen. Natürlich wird nicht alles möglich sein zu
verwirklichen, das muss auch so gesagt werden. Ihr braucht
für das Kommende Sicherheit und eine lebendige Stadt.
Martin Bahrmann:
Das ist ein wirklich gutes Thema! Ich bin davon überzeugt,
dass nur, wenn man sich in seiner Jugend in seiner
Heimatstadt wohl fühlt, diese nach dem Schulabschluss auch
weiter als Lebensmittelpunkt behalten will oder wenn man
schon für die Berufsausbildung bzw. das Studium sonst wo hin
muss in die Welt, später gern wieder "nach Hause" zurück
kommt. Aus meinem Abi Jahrgang ist z.B. kaum noch jemand
hier, was ich sehr schade finde. Man muss also positive
Erinnerungen und Erlebnisse schaffen. Viel gehört hier dazu,
dass die Infrastruktur für Jugendliche passt, dass sie sich
auch auf unterschiedlichen Wegen ausleben können ohne
direkt vor den Kopf gestoßen zu werden, weil mal wieder was
nicht klappt oder man zu laut ist. Gegenseitige Toleranz und
Verständnis über alle Generationen wäre ein Anfang. Dazu
kommt, dass wir auch Ausbildungsperspektiven direkt bei uns
oder in der Nähe brauchen und das diese Ausbildungsstätten
gut erreichbar sind, sodass man z.B. während des Studiums
auch noch in Meißen wohnen kann. So war es zumindest bei
mir. Kurzum: Die Bereiche Bildungs- und Berufsperspektiven,
Freizeitangebot und Mobilität sind wesentlich und
unterstützenswert.
Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft unserer Stadt – sie leben jetzt
hier, gestalten ihre Umgebung, haben Wünsche, Sorgen und Ideen. Als
Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Meißen ist es unser
gemeinsames Anliegen, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Stimme zu
finden – und auch Gehör zu bekommen.
Deshalb haben sich die freien Träger Arche, JuClu 16, Diakonie/ KAFF, Schmales
Haus, der Jugendstadtrat Meißen sowie SoPro/ Streetwork für eine Aktion
zusammengeschlossen, in der Kinder und Jugendliche selbst Fragen formuliert
haben – Fragen, die ihnen wichtig sind, wenn es um die Zukunft der Stadt, ihre
Beteiligung und die Rolle eines künftigen Oberbürgermeisters geht.
Die Aktion trägt den Titel „Sieben Jahre – sieben Fragen“ und wurde durch den
Kreisjugendring Meißen e.V./ Flexibles Jugendmanagement unterstützt und
finanziert.
FRAGE 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7