KÖTZSCHENBRODAER STR. 60
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7 JAHRE - 7 FRAGEN
Fragen von Jugendlichen an die Kandidierenden für das Amt des
Oberbürgermeisters
FRAGE 5
Was können wir als Kinder und Jugendliche selbst tun,
damit unsere Wünsche gehört werden?
Und was wollen Sie tun, damit unsere Wünsche auch
wirklich umgesetzt werden?
Martin Bahrmann:
Meißen hat mit dem Jugendstadtrat z.B. eine hervorragende
Möglichkeit sich zu engagieren. Da ist der Draht zur Stadt
sehr kurz. Aber auch direkt die Stadträte anzusprechen oder
mit unserem Streetworker zu sprechen, ist eine gute
Möglichkeit. Viele der Dinge, die mir Bürger mitteilen,
versuche ich direkt zu lösen. Das funktioniert aber nur mit
offener Kommunikation. Man braucht da auch keine Angst
oder Scheu empfinden. Wir waren alle mal jung und es gibt
keine doofen Fragen. Einfach ansprechen oder anmailen, per
Insta kommunizieren. In der Regel antworte ich schnell. Gern
geb ich auch meine Telefonnummer raus für die vielen
verschiedenen Messenger oder mal für einen Anruf. Alles kein
Problem.
Markus Renner:
Engagiert euch in Vereinen, in euren Ausbildungsbetrieben,
in politischen Parteien oder auch im Jugendstadtrat. Ich
werde mich als Oberbürgermeister regelmäßig mit Jugend-
vertretrern zusammensetzen und über eure Anliegen
beraten.
René Jurisch:
Ihr habt mit diesen Fragen schon einen Anfang gemacht.
Wenn ihr euch einbringt, Fragen stellt, evtl. zu Gesprächen
ladet, ist schon viel gewonnen. Macht euch sichtbar, sprecht
OB und Stadträte direkt an. Und wenn ihr das Gefühl habt,
es tut sich nichts, dann eben wieder und wieder. Sollte ich
die Wahl gewinnen, könnt ihr sicher sein, dass ich eine
offenes Ohr für eure Gedanken und Probleme habe. Ich bin
selbst Vater von 4 Kindern, also kenne ich viele Probleme,
die euch umtreiben. Meine Kinder sind jetzt 24, 23, 19 und
17. Auch zum Thema LGBTQ bin ich recht sattelfest. Mit mir
kann man über alles reden.
Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft unserer Stadt – sie leben
jetzt hier, gestalten ihre Umgebung, haben Wünsche, Sorgen und Ideen. Als
Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Meißen ist es unser
gemeinsames Anliegen, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Stimme zu
finden – und auch Gehör zu bekommen.
Deshalb haben sich die freien Träger Arche, JuClu 16, Diakonie/ KAFF, Schmales
Haus, der Jugendstadtrat Meißen sowie SoPro/ Streetwork für eine Aktion
zusammengeschlossen, in der Kinder und Jugendliche selbst Fragen formuliert
haben – Fragen, die ihnen wichtig sind, wenn es um die Zukunft der Stadt, ihre
Beteiligung und die Rolle eines künftigen Oberbürgermeisters geht.
Die Aktion trägt den Titel „Sieben Jahre – sieben Fragen“ und wurde durch den
Kreisjugendring Meißen e.V./ Flexibles Jugendmanagement unterstützt und
finanziert.
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