KÖTZSCHENBRODAER STR. 60
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7 JAHRE - 7 FRAGEN
Fragen von Jugendlichen an die Kandidierenden für das Amt des
Oberbürgermeisters
FRAGE 1
Manche Oberbürgermeister sind nur aufs Geld aus,
andere sind auch nett. Wie ist das bei Ihnen?
(Was ist Ihre Motivation?)
René Jurisch:
Ums Geld geht es mir nicht, als Unternehmer verdiene ich
recht gut. Meine Motivation ist, dass wir alle miteinander
unser Meißen zu einem schönen Lebensort und fit für die
Zukunft in bewegter Zeit machen. Ich bin stets ansprechbar
für Probleme und Sorgen und von mir gibt es realistische
Antworten, auf die man sich verlassen kann.
Martin Bahrmann:
Geld darf nie die Motivation sein, Oberbürgermeister zu
werden. Tatsächlich hat sich an meiner Motivation nicht viel
geändert. Ich möchte meine Heimatstadt für die
Menschen dieser wunderbaren Stadt zu einem besseren Ort zu
machen. Das schließt natürlich auch meine drei Kinder, meine
Frau und meine gesamte Familie mit ein. Schließlich leben
wir alle hier. Ich liebe meine Heimatstadt über alles, sonst
würde ich mich vermutlich nicht seit vielen Jahren im
Ehrenamt und in Vereinen engagieren. Generell empfinden
mich die Menschen, die mich näher kennen als recht
angenehmen Zeitgenossen. Mir ist es generell wichtig, jedem
mit Respekt und Freundlichkeit entgegenzutreten, egal, wie
alt er ist. Mir wurde oft genug gesagt, ich sei zu jung für
dieses oder jenes... Da meinte meine Oma immer zu mir,
"Alter ist kein Qualitätsmerkmal - du kannst jung und super
intelligent sein, oder alt und doof wie ein Meter Feldweg".
Außerdem ist "nett" ja der kleine Bruder von Sch***e, daher
will ich lieber sympathisch und offen, manchmal vielleicht als
etwas frech rüberkommen.
Markus Renner:
Wenn ich schon nicht die Welt retten kann, dann wenigstens
Meißen zu einem besseren Ort machen.
Als Oberbürgermeister habe ich Einfluss auf Stadtver-waltung,
städtische Unternehmen und die Stadtgesellschaft. Diesen
Einfluss will ich nutzen, um der Stadt Bestes zu suchen und
umzusetzen.
Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft unserer Stadt – sie leben jetzt
hier, gestalten ihre Umgebung, haben Wünsche, Sorgen und Ideen. Als
Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Meißen ist es unser
gemeinsames Anliegen, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Stimme zu
finden – und auch Gehör zu bekommen.
Deshalb haben sich die freien Träger Arche, JuClu 16, Diakonie/ KAFF, Schmales
Haus, der Jugendstadtrat Meißen sowie SoPro/ Streetwork für eine Aktion
zusammengeschlossen, in der Kinder und Jugendliche selbst Fragen formuliert
haben – Fragen, die ihnen wichtig sind, wenn es um die Zukunft der Stadt, ihre
Beteiligung und die Rolle eines künftigen Oberbürgermeisters geht.
Die Aktion trägt den Titel „Sieben Jahre – sieben Fragen“ und wurde durch den
Kreisjugendring Meißen e.V./ Flexibles Jugendmanagement unterstützt und
finanziert.
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