KÖTZSCHENBRODAER STR. 60
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7 JAHRE - 7 FRAGEN
Fragen von Jugendlichen an die Kandidierenden für das Amt des
Oberbürgermeisters
FRAGE 3
Für uns ist es wichtig, abends oder am Wochenende mobil
zu sein, auch über die Stadtgrenzen hinaus.
Wie kommen wir abends noch von A nach B
(z.B. Meißen – Dresden oder zurück aufs Land)?
Markus Renner:
Die S-Bahn nach Dresden ist enorm wichtig, in Meißen vor
Ort müssen Angebote wie Anruf-Linien-Bus bekannter
gemacht werden. Ich werde mich auch für innovative
Ansätze wie autonomes Fahren stark machen, wo meines
Erachtens die Zukunft des Nahverkehrs liegt.
René Jurisch:
Hier ist durch oftmals fehlenden ÖPNV eure Kreativität
gefragt. Auch wir hatten früher dieses Problem und die
Discos und Jugendclubs waren über die umliegenden Dörfer
verteilt. Fahrgemeinschaften organisieren, Anrufsammeltaxi
wäre möglich. Bei uns waren Mopeds üblich, natürlich ist der
Führerschein ein erheblicher Kostenfaktor, aber eben auch
für das gesamte Leben unabdingbar. Möglichkeiten, auch als
Jugendlicher Geld zu verdienen, gibt es immer. Stichwort
Ferienarbeit.
Martin Bahrmann:
Oh, das war in meiner Jugend auch ein Problem. Nach
Dresden meistens mit Bus und Bahn bzw. "Kumpeltaxis", in
der Stadt und dem näheren Umfeld mit der S51. Um
Mobilität musste ich mich selber kümmern, da schon damals
der ÖPNV wenig auf Jugendliche abgestimmt war. Das
Anrufsammeltaxi hat sich aber als recht kostengünstige
Variante entpuppt.
Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft unserer Stadt – sie leben
jetzt hier, gestalten ihre Umgebung, haben Wünsche, Sorgen und Ideen. Als
Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Meißen ist es unser
gemeinsames Anliegen, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Stimme zu
finden – und auch Gehör zu bekommen.
Deshalb haben sich die freien Träger Arche, JuClu 16, Diakonie/ KAFF, Schmales
Haus, der Jugendstadtrat Meißen sowie SoPro/ Streetwork für eine Aktion
zusammengeschlossen, in der Kinder und Jugendliche selbst Fragen formuliert
haben – Fragen, die ihnen wichtig sind, wenn es um die Zukunft der Stadt, ihre
Beteiligung und die Rolle eines künftigen Oberbürgermeisters geht.
Die Aktion trägt den Titel „Sieben Jahre – sieben Fragen“ und wurde durch den
Kreisjugendring Meißen e.V./ Flexibles Jugendmanagement unterstützt und
finanziert.
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