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7 JAHRE - 7 FRAGEN Fragen von Jugendlichen an die Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters FRAGE 3 Für uns ist es wichtig, abends oder am Wochenende mobil zu sein, auch über die Stadtgrenzen hinaus. Wie kommen wir abends noch von A nach B  (z.B. Meißen – Dresden oder zurück aufs Land)? Markus Renner: Die S-Bahn nach Dresden ist enorm wichtig, in Meißen vor Ort müssen Angebote wie Anruf-Linien-Bus bekannter gemacht werden. Ich werde mich auch für innovative Ansätze wie autonomes Fahren stark machen, wo meines Erachtens die Zukunft des Nahverkehrs liegt.  René Jurisch: Hier ist durch oftmals fehlenden ÖPNV eure Kreativität gefragt. Auch wir hatten früher dieses Problem und die Discos und Jugendclubs waren über die umliegenden Dörfer verteilt.  Fahrgemeinschaften organisieren, Anrufsammeltaxi wäre möglich. Bei uns waren Mopeds üblich, natürlich ist der Führerschein ein erheblicher Kostenfaktor, aber eben auch für das gesamte Leben unabdingbar. Möglichkeiten, auch als Jugendlicher Geld zu verdienen, gibt es immer. Stichwort Ferienarbeit. Martin Bahrmann: Oh, das war in meiner Jugend auch ein Problem. Nach Dresden meistens mit Bus und Bahn bzw. "Kumpeltaxis", in der Stadt und dem näheren Umfeld mit der S51. Um Mobilität musste ich mich selber kümmern, da schon damals der ÖPNV wenig auf Jugendliche abgestimmt war. Das Anrufsammeltaxi hat sich aber als recht kostengünstige Variante entpuppt. Kinder und Jugendliche sind nicht nur die Zukunft unserer Stadt – sie leben jetzt hier, gestalten ihre Umgebung, haben Wünsche, Sorgen und Ideen. Als Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Meißen ist es unser gemeinsames Anliegen, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Stimme zu finden – und auch Gehör zu bekommen. Deshalb haben sich die freien Träger Arche, JuClu 16, Diakonie/ KAFF, Schmales Haus, der Jugendstadtrat Meißen sowie SoPro/ Streetwork für eine Aktion zusammengeschlossen, in der Kinder und Jugendliche selbst Fragen formuliert haben – Fragen, die ihnen wichtig sind, wenn es um die Zukunft der Stadt, ihre Beteiligung und die Rolle eines künftigen Oberbürgermeisters geht. Die Aktion trägt den Titel „Sieben Jahre – sieben Fragen“ und wurde durch den Kreisjugendring Meißen e.V./ Flexibles Jugendmanagement unterstützt und finanziert. FRAGE   1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7 
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